Planungssicherheit für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Wiesbaden, 05.08.2021- Der Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes-Hessen, Knud Zilian, begrüßt außerordentlich die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, den Rundfunkbeitrag auf 18,36 Euro anzuheben.

Damit hat auch der Hessische Rundfunk wieder Planungssicherheit, was die Programmangebote anbelangt. Das BVerfG bestätigt erneut die wichtige Rolle der öffentlich-rechtlichen Anstalten ARD und ZDF für die Gesellschaft. „Auch für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Sender ist das das Ende der Hängepartie“, so Zilian. Das politische Desaster von Sachsen-Anhalt hat für eine völlige Verunsicherung der Belegschaften geführt. Die Anstalten bedienen sich einer vielzahl freier MitarbeiterInnen, die unter einem weiteren Spardruck hätten leiden müssen. Für die Nutzer der Sender ist jetzt auch klar, dass im Programmangebot nicht gespart werden muss.

 „So ist die Situation, auch des hr, noch nicht rosig, aber der Spardruck wird jetzt geringer“, so der Landesvorsitzende.

„Eine gute Entscheidung für den Qualitätsjournalismus, den ARD und ZDF bieten, eine gute Entscheidung für die Demokratie und das Demokratieverständnis in unserem Land“.

 

 

A K T U E L L E S

Blickpunkt Ausgabe 02/2022

In der neuen Ausgabe des „Blickpunkts“ lesen Sie unter anderem:

  • Welche verbandspolitischen Weichen die Delegierten des Verbandstags Mitte Juli gestellt haben
  • Wie der Hessische Rundfunk seinen Informationsauftrag im Radioprogramm zu amputieren droht
  • Mit welcher Bilanz sich der frühere Sprecher Michael Bußer als Alter Ego von Volker Bouffier verabschiedet
  • Wofür zwei hr-Journalistinnen einer der renommierten Grimme-Preise zugesprochen worden ist

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