30.01.2019,

Prämierte Doku von Ina Knobloch läuft morgen im Caligari

Für ihre Doku "Die Akte Oppenheimer" bekam die Regisseurin Dr. Ina Knobloch den Hessischen Film- und Kinopreis in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" im vergangenen Jahr verliehen. Morgen ist der Film im legendären Wiesbadener Programmkino "Caligari" um 18 Uhr zu sehen. Anschließend können die Kinobesucher die Frankfurter Filmemacherin im Gespräch persönlich kennenlernen.

Regisseurin Ina Knobloch mit Dunja Hayali und Mitri Sirin/ Foto: Andreas Kroemer

In ihrem Dokumentarfilm "Die Akte Oppenheimer" erzählt die Regisseurin Ina Knobloch das Schicksal des jüdischen Kaufmanns Joseph Süßkind Oppenheimer ( ca. 1689-1738). Er war der wirtschaftspolitische Berater des Herzogs Alexander von Württemberg und wurde nach dessen Tod als Sündenbock einer politisch motivierten, judenfeindlichen Hetzkampagne hingerichtet.

Die Frankfurterin zeigt anhand ihres Filmes das lange Nachwirken dieser fast 300 Jahre alten antisemitischen Kampagne über die "Goldenen Jahre 1920er Jahre" der Weimarer Republik bis in den Nationalismus - der Oppenheimer mit dem NS-Film "Jüd Süß" diffamiert bis in die heutige Zeit.

Der DJV-Hessen freut sich über diese Anerkennung von Ina Knobloch, die sich im DJV-Hessen sowohl im Fachausschuss Audiovisuelle Medien als auch im Ortsverband Frankfurt im Vorstand engagiert. Sie setzt sich vor allem für die Nachwuchsförderung ein.HP

- Ort: "Die Akte Oppenheimer", Kino Caligari, Wiesbaden
- Wann: 31. Januar 2019, 18 Uhr

- Kartenreservierung Opens external link in new windowunter

Termine

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