25.10.2018,

Vortrag über die "Pressearbeit bei der Bundeswehr"

Immer wieder sorgt die Bundeswehr für Schlagzeilen. Ob durch negative Nachrichten wie nicht funktionierende Gewehre, Rechtsradikalismus in den eigenen Reihen oder Moorbrand. Doch auch positive Ereignisse wie Zapfenstreich, öffentliche Gelöbnisveranstaltungen sowie Tag der offenen Tür interessieren die breite Öffentlichkeit. Wie kommen wir Journalisten bei der Bundeswehr an die Informationen? Und wie funktioniert die Pressearbeit dort? Darüber informiert Wolfgang Minich im Presseclub Frankfurt.

Pressewebel Wolfgang Minich im SFOR-Einsatz in Sarajevo, Bosnien-Herzegowina

Pressefeldwebel Wolfgang Minich im SFOR-Einsatz in Sarajevo, Bosnien-Herzegowina

Der Referent war selbst viele Jahre in der Presse-und Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr, im Inland wie in Auslandseinsätzen eingesetzt. Er war auch als Lehrgangsbegleiter sowie Unterrichtender an der Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation tätig und weiß: „Presseoffiziere sind im Höchstmaß professionell ausgebildet.“

Als „Wanderer“ zwischen zivilem Journalismus und militärischer Pressearbeit, kennt er die Arbeitsweise beider Seiten. In seinem Vortrag gibt er einen Einblick in die "Ausbildung des Pressefachpersonals" und schildert seine Erfahrungen.

Es gibt vielfältige Themen bei der Bundeswehr, sagt Minich, damit könnte man ein ganzes Berufsleben füllen und macht auf das größte NATO-Manöver vom 25. Oktober bis 7. November seit dem Ende des „Kalten Krieges“ aufmerksam, das mit mehr als 40.000 Mann aus 30 Ländern in Norwegen stattfindet. Kostenpunkt für die rund 10.000 beteiligten Soldaten der Bundeswehr: 90 Millionen Euro.
Termin: Freitag, 26. Oktober, um 19 Uhr im Presseclub Frankfurt


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