12.03.2018,

Zeitungsjournalistinnen und -journalisten auf der Straße

Stuttgart / Wiesbaden, 12. März 2018 - Mehr als 350 Teilnehmende hatten sich am Mittag des 12. März auf Stuttgarts Schlossplatz versammelt, um die Tarifforderungen des DJV und ver:di an die Zeitungsverleger zu unterstützen.

Aus Hessen waren knapp 20 Redakteurinnen und Redakteure der Frankfurter Neuen Presse dabei. Gut zwei Stunden wurde von den Streikenden darauf aufmerksam gemacht, dass von den Zeitungsverlegern ein realistisches Angebot zu den Tarifen erwartet werde. Zum Abschluss und zur weiteren Diskussion machte man sich auf den Weg ins Streiklokal. Mit einem Trillerpfeifenkonzert reagierten die Streikenden auf den zähen Fortlauf der Verhandlungen.

Die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die rund 13.000 Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen ging am Nachmittag in Stuttgart mit einem völlig unzureichenden Angebot des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) zu Ende. Bei einer Laufzeit von 30 Monaten bot der BDZV einen Gehaltstarifvertrag mit insgesamt 2,6 Prozent mehr Gehalt und 120 Euro mehr für Jungredakteure, nicht jedoch für Volontäre. Als Erhöhungstermine benannten die Verleger den 1. August dieses Jahres und den 1. August 2019. Der Manteltarifvertrag sollte um ein Jahr bis Ende 2019 verlängert werden. „Das sogenannte Tarifangebot entspricht einer jährlichen Gehaltssteigerung um 1,04 Prozent – ein schlechter Witz“, sagte DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring.

Termine

01.07.2018,

Seminare und Weiterbildungsveranstaltungen des DJV im Juli 2018

01.08.2018,

Seminare und Weiterbildungsveranstaltungen des DJV im August 2018