29.06.2018,

Warnstreik der Frankfurter Neuen Presse und des Main-Echo

Wiesbaden / Aschaffenburg, 29. Juni 2018 - Kolleginnen und Kollegen aus Hessen und Bayern sind gemeinsam in Aschaffenburg auf die Straße gegangen. Zwei Tage vor der nächsten Gehaltstarifrunde für Tageszeitungen hatten die Gewerkschaften ver.di und DJV zum ganztägigen Streik aufgerufen.

Foto: Imke Sawitzky

Aus Hessen waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frankfurter Neuen Presse und ihrer Bezirksausgaben zum Verlagsgebäude des Main-Echo gekommen, um mit den bayrischen Kolleginnen und Kollegen den Forderungen nach mehr Gehalt und höheren Honoraren Nachdruck zu verleihen. Die Forderungen der Gewerkschaften lauten zweimalige Tariferhöhung (Gehälter und Honorare) um jeweils 2,8 Prozent in einem zweijährigen Tarifabschluss. Mindesterhöhung der Berufseinstiegsgehälter um 150 Euro, für Volontärinnen und Volontäre um 100 Euro im ersten Laufzeitjahr;im zweiten Jahr eine Erhöhung von 2,8 Prozent.
Die Verhandlungen der Zeitungsverleger BDZV und der Gewerkschaften ver.di und DJV finden am Sonntag, 1. Juli 2018, im Lindner Hotel am Michel in Hamburg statt. Beginn ist um 12 Uhr.


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