03.05.2017,

Unterbindet Angriffe auf Journalisten

Wiesbaden, 3. Mai 2017 – Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit fordert der DJV Hessen, dass Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten unterbunden werden. „Übergriffe und Einschüchterungen müssen strafrechtlich verfolgt werden,“ forderte der Zweite Vorsitzende des DJV Hessen, Knud Zilian.

Spitzenreiter der Länder, die unliebsame JournalistInnen durch Verhaftung aus dem Verkehr ziehen, ist die Türkei mit 49 Inhaftierten.

In Dutzenden weiteren Fällen ist ein direkter Zusammenhang der Haft mit der journalistischen Tätigkeit wahrscheinlich, lässt sich aber derzeit nicht nachweisen, denn die türkische Justiz lässt die Betroffenen und ihre Anwälte oft für längere Zeit über die genauen Anschuldigungen im Unklaren. „Wir fordern die Freilassung von Deniz Yücel und der weltweit zu Unrecht beschuldigten Journalistinnen und Journalisten, die nur aus dem Grund verhaftet wurden, weil sie ihrer Arbeit pflichtbewusst nachgingen,“ fuhr Zilian fort.

Wie es um die Pressefreiheit in der Türkei stehe, beurteilte die türkische Regierung für unbedenklich, sie halte die Medien für frei, sie gehe nur gegen Agenten vor. Das meldete Reinhard Baumgarten auf tagesschau.de am heutigen Morgen aus Istanbul.

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