27.01.2017,

Pressekonzentration schreitet voran

Wiesbaden, 27. Januar 2017 - Der Deutsche Journalistenverband Hessen bedauert die Entscheidung der Geschäftsführung der zur Mainzer Verlagsgruppe Rhein-Main (VRM) zugehörigen Gießener Anzeiger Verlags GmbH & Co KG die im Main-Kinzig-Kreis alteingesessene Tageszeitung „Gelnhäuser Tageblatt“ Ende März d.J. einzustellen.

„Damit schreitet in der Region und in Hessen die Pressekonzentration weiter fort, verbunden mit einem Weniger an Meinungsvielfalt.“ Das sagte der stellvertretende Vorsitzende des DJV Hessen Knud Zilian gestern in Wiesbaden. Vor allem, so Zilian weiter, gelte unsere Sorge den rund ein halbes Dutzend redaktionellen Arbeitsplätzen auch wenn nach Einschätzung des Betriebsrates es gelungen sei bzw. versucht werde, den betroffenen Kolleginnen und Kollegen andere Arbeitsplätze in der VRM anzubieten.
 
Zudem befürchtet der DJV Hessen die drastische Verschlechterung der Situation zahlreicher freier Journalisten. Diese werden künftig nur noch einen potentiellen Auftraggeber haben, nämlich die zur Madsackgruppe gehörende „Gelnhäuser Neue Zeitung“.
 
Parallel hierzu verkündete der Verlag die Schließung seiner, wie es heißt, nicht mehr rentabel arbeitenden Druckerei. Auch dies bedeutet ein Verlust von Arbeitsplätzen. Der DJV Hessen erwartet, dass der Verlag den betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein großzügiges Angebot bei den angekündigten Verhandlungen über einen Sozialplan unterbreiten wird.
 
Welche Druckerei den „Gießener Anzeiger“ künftig drucken wird, war heute nicht zu erfahren. wf

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