20 Jahre Hessischer Journalistenpreis
DJV Hessen und Sparda-Bank Hessen zeichnen Journalistinnen und Journalisten für herausragenden Qualitätsjournalismus aus
Ansprechpartner*in
Sascha Kohlhöfer
Hessischer Journalistenpreis 2025
Vorsitzender der Sparda-Bank Hessen Michael Weidmann und 1. Vorsitzender des DJV Hessen Knud Zilian ehren Heike Borufka für ihr vorläufiges Lebenswerk
Wiesbaden, 23. Oktober 2025 - Zum 20. Mal haben die Sparda-Bank Hessen eG und der Deutsche Journalistenverband Hessen e.V. den Hessischen Journalistenpreis verliehen. Unter zahlreichen Einsendungen zum Motto „Schöne neue Arbeitswelt“ wurden am Abend der Preisverleihung drei herausragende Werke ausgezeichnet. Der Hessische Journalistenpreis würdigt jährlich Journalistinnen und Journalisten, die mit ihrer Arbeit zur Stärkung des Qualitätsjournalismus in Hessen beitragen.
Im Beisein zahlreicher prominenter Gäste aus Politik und Medien fand die feierliche Preisverleihung in der Zentrale der Sparda-Bank Hessen statt. Hessens Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck (CDU) betonte in einer Keynote zur Bedeutung des Journalismus die Notwendigkeit, unabhängigen Qualitätsjournalismus als Fundament des demokratischen Miteinanders zu stärken.
Die unabhängige Jury des Hessischen Journalistenpreises verlieh Gerichtsreporterin Heike Borufka den Ehrenpreis für ihr vorläufiges Lebenswerk. In der Laudatio würdigte Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) Borufkas herausragende journalistische Arbeit. Die Gerichtsreporterin berichtete über Prozesse wie den Kannibalen von Rotenburg und den NSU-Prozess in München. In einem Podcast arbeitet die Journalistin gemeinsam mit Basti Red die realen Kriminalfälle aus ihrer Praxis auf.
Die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger des Hessischen Journalistenpreises sind:
- Platz 1: 20 Autorinnen und Autoren des Magazins "Wirtschaft an Main und Kinzig – Kollege Roboter" von Hanauer Anzeiger und Offenbach-Post, erschienen im September 2024
- Platz 2: Barbara Berner, Hessischer Rundfunk, für ihren mex-Beitrag "Die Roboter kommen – wie Handwerk und Industrie auf Maschinen setzen", gesendet am 26. März 2025 im hr-Fernsehen
- Platz 3: Steffen Herrmann, Frankfurter Rundschau, für seinen Beitrag "Darf’s ein Azubi mehr sein?", erschienen am 29. Juli 2024 in der Frankfurter Rundschau
Der 1. Vorsitzende des DJV Hessen Knud Zilian, der zugleich Jurymitglied des Hessischen Journalistenpreises ist, gratulierte den Gewinnerinnen und Gewinnern zu ihren Leistungen und zog Bilanz aus zwei Jahrzehnten Preisgeschichte: “Dieser Preis ist ein Bekenntnis zu Demokratie, Transparenz und gesellschaftlichem Dialog“. Der Verrohung dieses Dialoges müsse man sich als Gemeinschaft entschieden entgegenstellen, so Zilian.
Gerade in zunehmend herausfordernden Zeiten für Journalistinnen und Journalisten sei eine Auszeichnung wie der Hessische Journalistenpreis ein wichtiges Zeichen gegen extreme Kräfte und gegen die Bedrohung der Pressefreiheit.
“Raushauen, Hetzen, diffamieren - dem muss Journalismus gegenhalten, Journalismus muss einordnen, informieren und trotz aller gegenteiligen Meinungen - die es auch geben sollte in einer Demokratie - soll Journalismus auch Menschlichkeit zeigen“, so der Vorsitzende des DJV Hessen weiter.
Zilian dankte zudem den Verantwortlichen der Sparda-Bank Hessen für das 20 Jahre währende Engagement für den Journalismus in Hessen.
DJV Landesverband Hessen
Knud Zilian
1. Vorsitzender DJV Hessen
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