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Nach Kritik an Umgang mit Pressevertretern in Gießen:

DJV Hessen mit Hessens Innenminister Poseck zu Gesprächen verabredet

11.12.2025
Ansprechpartner*in
Sascha Kohlhöfer

Gespräch zwischen dem DJV Hessen und dem Hessischen Innenministerium soll im Januar stattfinden.

Wiesbaden, 11.12.2025 – Nachdem der Deutsche Journalistenverband Landesverband Hessen e.V. den Umgang mit Journalistinnen und Journalisten bei den Demonstrationen in Gießen kritisiert hatte, kündigte Hessens Innenminister Roman Poseck ein Gespräch mit dem DJV Hessen an. Das Gespräch soll im Januar stattfinden.

Der DJV Hessen begrüßt die dialogbereite Reaktion des Hessischen Innenministers. Der 1. Vorsitzende des DJV Hessen, Knud Zilian, sieht im gemeinsamen Austausch eine wichtige Chance – sowohl für die Aufarbeitung der Vorfälle in Gießen, als auch für weitere Gespräche, die zu einem besseren Verständnis der journalistischen Arbeit bei solchen Einsätzen beitragen sollen.

Der DJV Hessen wird sich in den Gesprächen mit dem Innenministerium für die Aufbereitung der Vorfälle in Gießen einsetzen sowie eine bessere Schulung von Polizistinnen und Polizisten im Umgang mit Pressevertretern fordern. „Wir unterstützen gerne dabei, Polizistinnen und Polizisten die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten bei Demonstrationen näherzubringen, um ein besseres gegenseitiges Verständnis zu erreichen. Das ist nicht nur ein Gewinn für unsere Mitglieder, sondern auch für die Pressefreiheit - und damit für die Demokratie“, so Knud Zilian.

„Die Pressefreiheit zählt zu den Grundfreiheiten in einer Demokratie. Deshalb habe ich unmittelbar nach Bekanntwerden der Hinweise und Vorwürfe durch den DJV Hessen mit Knud Zilian Kontakt aufgenommen, um den DJV Hessen zu einem Gespräch einzuladen. Ich freue mich auf den Austausch“, erläuterte Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck seine Initiative.

Hintergrund für die Gespräche waren Berichte von Reporterinnen und Reportern, die am Tag der Neugründung der AfD-Jugend in Gießen trotz Vorlage des Presseausweises an ihrer Arbeit gehindert wurden. Betroffen waren Journalistinnen und Journalisten der taz, des Evangelischen Pressedienstes (epd) sowie freier Radiosender.

Bereits zuvor hatte der DJV Hessen die Hessische Landesregierung aufgefordert, Polizistinnen und Polizisten für Großdemonstrationen insbesondere im Umgang mit der Presse ausreichend zu schulen. Schon mehrfach setzte sich der DJV dafür ein, dass Journalistinnen und Journalisten auf Großveranstaltungen nicht in ihrer freien Berichterstattung behindert werden.

DJV Landesverband Hessen e.V.

Knud Zilian

1. Vorsitzender DJV Hessen e.V.

Bei Rückfragen: Telefon: 0611 3419124, info@djv-hessen.de 

Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv-hessen.de 


Die Pressemitteilung des DJV Hessen zu den Demonstrationen in Gießen finden Sie hier:

https://www.djv-hessen.de/press-detail/journalistinnen-und-journalisten-bei-den-demonstrationen-in-giessen-trotz-presseausweis-an-der-arbeit-gehindert/

Weitere Informationen zu den Vorfällen:

https://netzpolitik.org/2025/pressefreiheit-polizei-behindert-presse-bei-protesten-in-giessen/

https://taz.de/-AfD-Jugend-und-Gegenprotest-/!6133377/

https://www.freie-radios.de/mitteilungen/14631-pressemitteilung-einschraenkung-der-pressefreiheit-bei-den-protesten-in-giessen

Demonstrationen Pressefreiheit

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